Haushaltsplan-Vorlage kostenlos: Excel, Google Sheets, Papier

Kein Download nötig: Die ganze Budget-Tabelle steht auf dieser Seite, mit Formeln, einem Monat auf den Euro genau und einer Version zum Ausdrucken.

  • Eine Haushaltsbuch-Vorlage, die hält, braucht nur zwei Tabellenblätter: „Budget“ (geplant, tatsächlich, Differenz) und „Buchungen“ (eine Zeile pro Einkauf).
  • Vier Formeln erledigen die ganze Arbeit: SUMME, SUMMEWENN, eine Subtraktion für die Differenz und eine Division für den verbrauchten Anteil.
  • Bedingte Formatierung färbt überzogene Kategorien rot, sodass Probleme beim Wochencheck sofort ins Auge springen.
  • Kein Computer? Die Druckversion weiter unten passt auf eine A4-Seite und folgt derselben Logik.
  • Die Vorlage plant nicht für dich. Erst die 15-minütige Wochenrunde bringt sie zum Laufen.

Diese Seite ist der Werkzeugkasten zu unserem Ratgeber, wie du ein Monatsbudget aufstellst, der die Methode erklärt. Hier bauen wir das Werkzeug, Zelle für Zelle.

Kostenloses ToolHaushaltsbuch-Vorlage: dein Monatsbudget zum Ausdrucken

Was eine Haushaltsplan-Vorlage braucht (und was nicht)

Viele kostenlose Vorlagen im Netz kommen mit dreißig Tabellenblättern, Tortendiagrammen und Farbe überall. Du öffnest sie zweimal und vergisst sie dann. Die Arbeitsblätter der US-Verbraucherschutzbehörde CFPB sind viel schlichter: ein Ausgaben-Tracker, in dem du jede Woche die Belege nach Kategorie addierst, und ein Cashflow-Budget, das deinen Kontostand Woche für Woche verfolgt. Genau diese Schlichtheit ist der Trick.

Deine Vorlage muss nur drei Fragen beantworten:

  1. Wie viel habe ich pro Kategorie eingeplant? (die Spalte „Geplant“)
  2. Wie viel habe ich tatsächlich ausgegeben? (die Spalte „Tatsächlich“, automatisch aus deinen Buchungen berechnet)
  3. Wo liege ich vorn, wo hinten? (die Spalten „Differenz“ und „% verbraucht“)

Was sie nicht braucht: Diagramme (einmal im Jahr nützlich, nicht jede Woche), einzelne Belege im Blatt „Budget“ (die gehören in „Buchungen“) und endlose Unterkategorien. Fünfzehn bis zwanzig Kategoriezeilen reichen völlig.

Die komplette Haushaltsbuch-Vorlage zum Abtippen

Hier ist der genaue Aufbau. Buchstaben und Zahlen entsprechen den Spalten und Zeilen der Tabelle: Wenn du die Positionen beibehältst, funktionieren die Formeln genau wie hier geschrieben.

TABELLENBLATT 1: „Budget“

Zeile 1   Monat: ____________
Zeile 2   Erwartetes Einkommen diesen Monat (Zelle B2): ______ €
Zeile 3   (leer)
Zeile 4   A: Kategorie | B: Geplant | C: Tatsächlich | D: Differenz | E: % verbraucht

— FIXKOSTEN —
Zeile 5   Miete oder Kreditrate
Zeile 6   Strom und Gas
Zeile 7   Handy und Internet
Zeile 8   Versicherungen
Zeile 9   Kreditraten
— VARIABLE AUSGABEN —
Zeile 10  Lebensmittel
Zeile 11  Sprit und ÖPNV
Zeile 12  Gesundheit und Zuzahlungen
Zeile 13  Essen gehen
Zeile 14  Persönliches und Kleidung
Zeile 15  Abos
Zeile 16  Freizeit
— RÜCKLAGEN UND PUFFER —
Zeile 17  Geschenke (Jahresbetrag ÷ 12)
Zeile 18  Unvorhergesehenes
— SPAREN —
Zeile 19  Notgroschen
Zeile 20  Sparziel (Urlaub, Auto usw.)

Zeile 22  GESAMT: B22, C22, D22

FORMELN (deutsche Spracheinstellung)
C5  =SUMMEWENN(Buchungen!$C:$C;A5;Buchungen!$D:$D)   nach unten bis C20 kopieren
D5  =B5-C5                                           nach unten bis D20 kopieren
E5  =WENN(B5=0;"";C5/B5)                             als Prozent formatieren
B22 =SUMME(B5:B20)
C22 =SUMME(C5:C20)
D22 =B22-C22
B24 Noch zu verteilen: =B2-B22   (Ziel: 0)

TABELLENBLATT 2: „Buchungen“

Zeile 1   A: Datum | B: Beschreibung | C: Kategorie | D: Betrag | E: Bezahlt mit
Zeile 2+  ein Einkauf pro Zeile, Betrag als positive Zahl
          Spalte C: Dropdown-Liste mit den Kategorien (Budget!A5:A20)

Drei Details, die die meisten Fehler verhindern:

  • Nenn das zweite Blatt „Buchungen“, ohne Leerzeichen. Ein Name wie „Meine Ausgaben“ muss in Formeln in Hochkommas stehen ('Meine Ausgaben'!C:C), und genau dort gehen Formeln am häufigsten kaputt.
  • Trennzeichen und Funktionsnamen hängen von der Spracheinstellung ab. Mit deutscher Einstellung heißen die Funktionen SUMMEWENN, WENN und SUMME, und die Argumente werden durch Semikolons getrennt. Mit englischer Einstellung schreibst du SUMIF, IF und SUM mit Kommas (=SUMIF(A:A,A5,D:D)). Meldet eine Formel einen Fehler, prüf das zuerst.
  • Trag Beträge in „Buchungen“ positiv ein. Die Differenz-Formel erledigt die Rechnung; beim Tippen brauchst du keine Minuszeichen.

So baust du sie in Google Sheets

Rechne beim ersten Mal mit zwanzig Minuten. Die Menünamen können je nach Version leicht abweichen.

  1. Leg eine leere Tabelle an und benenne das erste Blatt in „Budget“ um (Rechtsklick auf den Tab, dann „Umbenennen“). Füg ein zweites Blatt namens „Buchungen“ hinzu.
  2. Prüf das Gebietsschema: Menü „Datei“, dann „Einstellungen“. Wähl dein Land, damit Währung, Dezimalzeichen und Trennzeichen passen.
  3. Tipp Überschriften und Kategorien wie oben gezeigt in die Zeilen 4 bis 20. Füll Spalte B mit deinen geplanten Beträgen.
  4. Gib die Formel in C5 ein und zieh dann das kleine blaue Quadrat unten rechts an der Zelle bis C20 nach unten. Genauso bei D5 und E5.
  5. Füg die Dropdown-Liste hinzu: Markier im Blatt „Buchungen“ die Spalte C, dann Menü „Daten“, „Datenvalidierung“. Wähl „Drop-down (aus einem Bereich)“ und gib Budget!A5:A20 ein. Jeder Einkauf landet jetzt in einer Kategorie, die es gibt – ohne Tippfehler, durch die SUMMEWENN ihn übersehen würde.
  6. Richte die bedingte Formatierung ein: Markier D5:D20, dann Menü „Format“, „Bedingte Formatierung“. Regel „Kleiner als“ 0, hellrote Füllung. Füg für E5:E20 eine zweite Regel hinzu: „Größer als oder gleich“ 0,8, orange Füllung. Orange heißt 80 % verbraucht, Rot heißt überzogen.
  7. Fixier Zeile 4 (Menü „Ansicht“, „Fixieren“), damit die Überschriften beim Scrollen sichtbar bleiben.

Der große Vorteil von Sheets: Du kannst die Tabelle per Link teilen, was ein Budget zu zweit viel einfacher macht. Beide tragen ihre Einkäufe ins selbe Blatt „Buchungen“ ein.

So baust du sie in Excel

Gleiche Logik, andere Menüs.

  1. Tabellenblätter: Doppelklick auf „Tabelle1“, umbenennen in „Budget“, dann mit der Plus-Schaltfläche „Buchungen“ hinzufügen.
  2. Formeln: Tipp sie wie gezeigt ein und zieh sie mit dem Ausfüllkästchen nach unten (oder doppelklick auf das Kästchen).
  3. Dropdown-Liste: Registerkarte „Daten“, „Datenüberprüfung“, Zulassen: „Liste“, Quelle: =Budget!$A$5:$A$20.
  4. Bedingte Formatierung: Registerkarte „Start“, „Bedingte Formatierung“, „Regeln zum Hervorheben von Zellen“, „Kleiner als …“ 0 für Spalte D. Für eine Warnung über die ganze Zeile wählst du „Neue Regel“, dann „Formel zur Ermittlung der zu formatierenden Zellen verwenden“, und gibst =$C5>$B5 für den Bereich A5:E20 ein. Die ganze Zeile leuchtet auf, sobald „Tatsächlich“ den Plan übersteigt.
  5. Währungsformat: Markier B5:D22 und wähl das Format „Währung“. Negative Differenzen erscheinen je nach Format mit Minuszeichen oder in Rot.

Tipp: Mach aus dem Bereich in „Buchungen“ eine Tabelle (Registerkarte „Start“, „Als Tabelle formatieren“). Neue Zeilen übernehmen dann Formatierung und Dropdown-Liste automatisch.

Beide Programme haben auch Budget-Vorlagen in ihren Vorlagengalerien. Die funktionieren, aber du verbringst Zeit damit, Kategorien zu löschen, die du nicht brauchst. Mit dem Aufbau oben sparst du dir das.

Ein ausgefüllter Monat, auf den Euro genau

Hier die Tabelle von Miriam, Ingenieurin in München. Sie bekommt 3.280 € netto im Monat. Jeder Euro ist verplant, und „Noch zu verteilen“ zeigt 0 €.

KategorieGeplantTatsächlichDifferenz% verbraucht
Miete1.250 €1.250 €0 €100 %
Strom und Gas140 €162 €−22 €116 %
Handy und Internet95 €95 €0 €100 %
Versicherungen120 €120 €0 €100 %
Autokredit230 €230 €0 €100 %
Lebensmittel480 €517 €−37 €108 %
Sprit und ÖPNV160 €138 €22 €86 %
Gesundheit und Zuzahlungen40 €25 €15 €63 %
Essen gehen150 €168 €−18 €112 %
Persönliches und Kleidung60 €42 €18 €70 %
Abos35 €35 €0 €100 %
Freizeit100 €91 €9 €91 %
Geschenke-Rücklage40 €40 €0 €100 %
Unvorhergesehenes80 €64 €16 €80 %
Notgroschen300 €300 €0 €100 %
Gesamt3.280 €3.277 €3 €

Miete

Geplant1.250 €

Tatsächlich1.250 €

Differenz0 €

% verbraucht100 %

Strom und Gas

Geplant140 €

Tatsächlich162 €

Differenz−22 €

% verbraucht116 %

Handy und Internet

Geplant95 €

Tatsächlich95 €

Differenz0 €

% verbraucht100 %

Versicherungen

Geplant120 €

Tatsächlich120 €

Differenz0 €

% verbraucht100 %

Autokredit

Geplant230 €

Tatsächlich230 €

Differenz0 €

% verbraucht100 %

Lebensmittel

Geplant480 €

Tatsächlich517 €

Differenz−37 €

% verbraucht108 %

Sprit und ÖPNV

Geplant160 €

Tatsächlich138 €

Differenz22 €

% verbraucht86 %

Gesundheit und Zuzahlungen

Geplant40 €

Tatsächlich25 €

Differenz15 €

% verbraucht63 %

Essen gehen

Geplant150 €

Tatsächlich168 €

Differenz−18 €

% verbraucht112 %

Persönliches und Kleidung

Geplant60 €

Tatsächlich42 €

Differenz18 €

% verbraucht70 %

Abos

Geplant35 €

Tatsächlich35 €

Differenz0 €

% verbraucht100 %

Freizeit

Geplant100 €

Tatsächlich91 €

Differenz9 €

% verbraucht91 %

Geschenke-Rücklage

Geplant40 €

Tatsächlich40 €

Differenz0 €

% verbraucht100 %

Unvorhergesehenes

Geplant80 €

Tatsächlich64 €

Differenz16 €

% verbraucht80 %

Notgroschen

Geplant300 €

Tatsächlich300 €

Differenz0 €

% verbraucht100 %

Gesamt

Geplant3.280 €

Tatsächlich3.277 €

Differenz3 €

% verbraucht

Die Probe: Die positiven Differenzen ergeben 22 + 15 + 18 + 9 + 16 = 80 €, die negativen 22 + 37 + 18 = 77 €. 80 − 77 = 3 €, genau 3.280 − 3.277.

Was Miriam aus ihrer Tabelle abliest:

  • Drei rote Zeilen: Strom und Gas (eine kleine Nachzahlung aus der Jahresabrechnung), Lebensmittel und Essen gehen. Bei den Lebensmitteln ist sie schon drei Monate in Folge drüber – also liegt der Plan falsch, nicht Miriam.
  • Beim Sprit blieben 22 € übrig, und die deckten die Nachzahlung. Geld zwischen Zeilen zu verschieben ist normal; die Lücke zu ignorieren nicht.
  • Nächster Monat: Lebensmittel steigen auf 510 €, Persönliches sinkt auf 40 € und Essen gehen um 10 €. Die geplante Summe bleibt bei 3.280 €.

Die Geschenke-Rücklage steht bei 100 %, obwohl Miriam keine Geschenke gekauft hat: Die 40 € sind auf ein separates Sparkonto gewandert. Warum, erklärt unser Ratgeber zu Rücklagen für planbare Ausgaben. Und wenn Urlaubs- oder Weihnachtsgeld kommt, trägt Miriam es nicht in diese Tabelle ein: Es geht direkt aufs Sparkonto.

Der Haushaltsplan auf einer Seite zum Ausdrucken

Lieber Papier? Dann ist das hier deine Budgetplaner-Vorlage: Druck sie aus oder schreib sie ab. Du rechnest einmal pro Woche selbst, und genau dabei bekommst du ein Gefühl für deine Zahlen.

BUDGET FÜR: ______________          Einkommen diesen Monat: ________ €

KATEGORIE              GEPLANT  WO 1    WO 2    WO 3    WO 4    TATS.   DIFF.
Miete / Kreditrate     _____    _____   _____   _____   _____   _____   _____
Strom / Gas            _____    _____   _____   _____   _____   _____   _____
Handy / Internet       _____    _____   _____   _____   _____   _____   _____
Versicherungen         _____    _____   _____   _____   _____   _____   _____
Kreditraten            _____    _____   _____   _____   _____   _____   _____
Lebensmittel           _____    _____   _____   _____   _____   _____   _____
Sprit / ÖPNV           _____    _____   _____   _____   _____   _____   _____
Gesundheit             _____    _____   _____   _____   _____   _____   _____
Essen gehen            _____    _____   _____   _____   _____   _____   _____
Persönl. / Kleidung    _____    _____   _____   _____   _____   _____   _____
Abos                   _____    _____   _____   _____   _____   _____   _____
Freizeit               _____    _____   _____   _____   _____   _____   _____
Rücklagen (÷ 12)       _____    _____   _____   _____   _____   _____   _____
Unvorhergesehenes      _____    _____   _____   _____   _____   _____   _____
Sparen                 _____    _____   _____   _____   _____   _____   _____
GESAMT                 _____                                    _____   _____

Tatsächlich = Wo 1 + Wo 2 + Wo 3 + Wo 4     Differenz = Geplant − Tatsächlich
Noch zu verteilen = Einkommen − Summe geplant = ______ (Ziel: 0)

Größte 3 Abweichungen: 1. __________  2. __________  3. __________
Was ich nächsten Monat ändere: ______________________________________

Sammle die Kassenbons der Woche in einem Umschlag, den du an das Blatt klemmst. Am Sonntag addierst du sie nach Kategorie und trägst jede Summe in die Spalte der Woche ein.

Die Wochenrunde mit offener Tabelle

Eine Vorlage, die du am 1. ausfüllst und am 30. wieder öffnest, hilft dir nicht: Bis dahin ist das Geld längst zu viel ausgegeben. Der Rhythmus, der funktioniert, ist wöchentlich, immer am selben Tag.

Sonntagscheck mit deiner Tabelle
  • Fehlende Einkäufe der Woche in „Buchungen“ nachtragen (Bargeld inklusive)
  • Die Spalte „% verbraucht“ überfliegen: Welche Zeilen sind orange oder rot?
  • Für jede rote Zeile Geld aus einer Zeile nehmen, die im Plus ist, und beide geplanten Beträge ändern
  • Prüfen, ob „Noch zu verteilen“ nach dem Umschichten weiter 0 € zeigt
  • Bekannte Kosten der kommenden Woche notieren (ein Geburtstag, einmal Volltanken, eine Rechnung)
Fünfzehn Minuten reichen. Am Monatsende duplizierst du das Blatt „Budget“, benennst es nach dem neuen Monat und leerst die Spalte „Geplant“, bevor du sie neu ausfüllst.

Für den nächsten Monat hast du zwei Möglichkeiten: eine Datei pro Monat oder ein einziges Blatt „Buchungen“ mit einer Spalte „Monat“, die SUMMEWENNS als zweite Bedingung nutzt. Das Erste ist einfacher; mit dem Zweiten kannst du Monate direkt nebeneinander vergleichen.

Tabelle, Papier oder App?

FormatStärkeSchwächeIdeal für
TabelleAutomatische Rechnung, Verlauf, TeilenZum Eintragen musst du den Laptop aufklappenZahlenmenschen mit fester Routine
PapierKeine Technik, du spürst jeden EuroRechnen von Hand, wenig VerlaufEinsteiger, alle, die viel bar zahlen
AppEintragen dauert Sekunden, direkt vor OrtWeniger Freiheit beim AnpassenAlle, die das Aufschreiben vergessen

Tabelle

StärkeAutomatische Rechnung, Verlauf, Teilen

SchwächeZum Eintragen musst du den Laptop aufklappen

Ideal fürZahlenmenschen mit fester Routine

Papier

StärkeKeine Technik, du spürst jeden Euro

SchwächeRechnen von Hand, wenig Verlauf

Ideal fürEinsteiger, alle, die viel bar zahlen

App

StärkeEintragen dauert Sekunden, direkt vor Ort

SchwächeWeniger Freiheit beim Anpassen

Ideal fürAlle, die das Aufschreiben vergessen

Das beste Format ist das, das du in Woche drei noch öffnest. Viele kombinieren: eine App zum Eintragen unterwegs, eine Tabelle für den Monatsrückblick. Unser Ratgeber zur Wahl der richtigen Budget-App vergleicht die Möglichkeiten. In Deutschland bietet der Beratungsdienst „Geld und Haushalt“ der Sparkassen-Finanzgruppe ein kostenloses Haushaltsbuch und einen Web-Budgetplaner an; in Großbritannien und den USA sind der Budget Planner von MoneyHelper und das Budget-Arbeitsblatt der FTC auf consumer.gov einfache Alternativen.

Mit Binome360 notierst du einen Einkauf in einem Satz, sobald er passiert, und jeder Betrag wird dem Budget seiner Kategorie angerechnet. Die App verbindet sich nicht mit deiner Bank und schickt keine Warnungen bei Überschreitung: Diese Rolle übernimmt dein Wochencheck, genau wie bei einer Tabelle.

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Gespeichert wird erst, wenn du bestätigst. Du siehst Summen pro Kategorie und kannst deine Einträge exportieren.

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Häufige Fragen

Gibt es in Google Sheets eine kostenlose Haushaltsbuch-Vorlage?

Ja. Die Vorlagengalerie enthält Budget-Vorlagen, und den Aufbau auf dieser Seite hast du in etwa zwanzig Minuten nachgebaut. Er nutzt nur Standardfunktionen (SUMME, SUMMEWENN, WENN) und funktioniert deshalb in Google Sheets, Excel und den meisten kostenlosen Tabellenprogrammen wie LibreOffice Calc.

Welche Kategorien gehören in eine Haushaltsbuch-Tabelle?

Starte mit vier Gruppen: Fixkosten, variable Ausgaben, Rücklagen und Sparen, mit je drei bis fünf Zeilen. Füg eine Kategorie nur hinzu, wenn sie groß genug ist, um zu zählen, oder wenn du sie genau im Blick behalten willst.

Wie rechnet eine Budget-Tabelle automatisch?

Trag jeden Einkauf mit Kategorie im Blatt „Buchungen“ ein und summiere im Blatt „Budget“ jede Kategorie mit SUMMEWENN. Die Spalte „Differenz“ (geplant minus tatsächlich) und die bedingte Formatierung erledigen den Rest.

Muss ich jeden kleinen Einkauf aufschreiben?

In den ersten drei Monaten: ja. Kleine, nicht erfasste Einkäufe, oft bar bezahlt, reißen die Lücke zwischen deiner Tabelle und deinem Kontostand.

Kurz gesagt

Eine Haushaltsbuch-Vorlage, die funktioniert, hat zwei Tabellenblätter, vier Formeln und eine Farbregel. Der Rest ist die wöchentliche Gewohnheit. Erster Schritt, heute Abend: Öffne eine leere Tabelle, übernimm die Zeilen 4 bis 22 aus der Vorlage und füll nur die Spalte „Geplant“ aus.

Quellen

  • Consumer Financial Protection Bureau, Your Money, Your Goals, „Spending tracker“ (2018) und „Creating a cash flow budget“ (2021): consumerfinance.gov/your-money-your-goals/tools.
  • Federal Trade Commission, consumer.gov, „Budget Worksheet“: consumer.gov.
  • MoneyHelper (Money and Pensions Service), Budget Planner: moneyhelper.org.uk.
  • Binome360-Berechnungen für das Rechenbeispiel (fiktiver Monat), September 2026.

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